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Die Lila-Weißen FC Ingolstadt VFL Osnabrück Wacker Burghausen

Osnabrück - Ein kleiner Schritt bis zur „VfL-Glückseligkeit“

3. Mai 2010 | 09:17

Osnabrück. Drei Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten FC Ingolstadt, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis - das ist die gute Ausgangslage für den VfL Osnabrück nach dem 3:1 (0:1) gegen Holstein Kiel und vor der letzten Partie bei Wacker Burghausen am kommenden Samstag, 8. Mai, 13.30 Uhr. Übersetzt heißt das: Die Lila-Weißen benötigen am Ende einer nervenaufreibenden Saison noch einen Zähler, um aus eigener Kraft die Rückkehr in die 2. Liga feiern zu können. Der einzig verbliebende Konkurrent Ingolstadt spielt zeitgleich daheim gegen den SV Sandhausen. Die „Relegation“ ist für den VfL aber schon sicher.

Osnabrück. Drei Punkte Vorsprung vor dem Drittplatzierten FC Ingolstadt, aber das deutlich schlechtere Torverhältnis - das ist die gute Ausgangslage für den VfL Osnabrück nach dem 3:1 (0:1) gegen Holstein Kiel und vor der letzten Partie bei Wacker Burghausen am kommenden Samstag, 8. Mai, 13.30 Uhr.
Übersetzt heißt das: Die Lila-Weißen benötigen am Ende einer nervenaufreibenden Saison noch einen Zähler, um aus eigener Kraft die Rückkehr in die 2. Liga feiern zu können. Der einzig verbliebende Konkurrent Ingolstadt spielt zeitgleich daheim gegen den SV Sandhausen. Die „Relegation“ ist für den VfL aber schon sicher.
16000 VfL-Fans gerieten am Freitag gegen Kiel in der osnatel Arena nach dem wichtigen 1:1 durch den zwei Minuten zuvor eingewechselten Dennis Schmidt (56.), dem erlösenden 2:1 (76.) durch Björn Lindemann und dem 3:1 (90.+2) durch den Handelfmeter von Schmidt, in Extase. Kein Wunder, hatten die Minuten davor das Nervenkostüm aller unglaublich strapaziert.
Tino Berbig war der erste Protagonist der Partie. Nach drei Minuten ließ der VfL-Keeper einen Weitschuss des Ex-Osnabrückers Marc Heider zum 0:1 durch Hände und „Tunnel“ gleiten. Danach folgte mit viel Geduld und etwas Glück eine dramatische Aufholjagd. Der VfL-Held hieß ohne Frage Dennis Schmidt mit zwei Treffern und einer Vorlage.
Eine 17-minütige Spielunterbrechung, hervorgerufen durch Chaoten in der Kieler Fankurve nach dem 1:1-Ausgleich (es flogen Knallkörper, Rauchbomben wurden gezündet), brachte den VfL endgültig in Schwung - mit einem furiosen Happy End.
VfL-Mittelfeldspieler Benjamin Siegert dachte an „höhere Kräfte“. „Ich denke, der Fußballgot ist ein Osnabrücker und war heute wieder hier im Stadion.“ VfL-Trainer Karsten Baumann analysierte dagegen cool. „Meine Mannschaft ist trotz des frühen Rückstands ruhig geblieben und hat verdient gewonnen. Das Aufstiegsrennen ist eine Nervenschlacht, das sieht man.“
Innenverteidiger Tobias Nickenig richtete den Blick nach vorne. „In Burghausen wird nix gemauert, wir spielen auf Sieg, wollen gewinnen und dann nur noch feiern.“
Eine Fankaravane reist sicher nach Bayern. Jonny von den „Violet Fighters“ aus Fürstenau ist dabei und weiß heute schon: „Wir steigen auf.“
Der VfL spielte mit: Berbig - Engel, Stang, Nickenig, Tauer - Hansen, Pinheiro (31. Lejan) - Siegert, Lindemann - Bencik (86. Grieneisen), Kotuljac (54. Schmidt). P.V.


Themen:
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