16 Teams Artland Dragons Beko Basketball Bundesliga Dragons-Geschäftsführer Marko Beens
Quakenbrück - Leibenath geht
10. Mai 2010 | 09:02Quakenbrück. Das war zu erwarten, nach dem zweiten Verpassen der Play-offs in Folge. Die Artland Dragons werden den Vertrag mit ihrem Headcoach Thorsten Leibenath nicht verlängern. „Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu dieser Entscheidung gelangt“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marko Beens in einer Pressemitteilung am Mittwoch. „Einerseits haben wir zweimal hintereinander zu den besten 16 Teams in einem europäischen Wettbewerb gehört. Andererseits haben wir aber auch zweimal hintereinander die Play-offs in der Beko Basketball Bundesliga verpasst.“
Quakenbrück. Das war zu erwarten, nach dem zweiten Verpassen der Play-offs in Folge. Die Artland Dragons werden den Vertrag mit ihrem Headcoach Thorsten Leibenath nicht verlängern.
„Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu dieser Entscheidung gelangt“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marko Beens in einer Pressemitteilung am Mittwoch. „Einerseits haben wir zweimal hintereinander zu den besten 16 Teams in einem europäischen Wettbewerb gehört. Andererseits haben wir aber auch zweimal hintereinander die Play-offs in der Beko Basketball Bundesliga verpasst.“
Leibenath war im Sommer 2008 zu dem Quakenbrücker Beko Basketball- Bundesligisten gewechselt und hat dort zwei Jahre an der Seitenlinie gestanden. Unter seiner Regie entwickelte sich die Mannschaft in der Saison 2009/2010 zum drittstärksten Offensivteam (79,1 Punkte pro Spiel), wies die beste Trefferquote von allen Beko BBL-Teams auf (49,4 Prozent) und steigerte sich in der Defensive auf 73,1 zugelassene Punkte pro Spiel (2008/2009 noch 76,4 Punkte).
„Allerdings haben wir eine zu schwache Auswärtsbilanz gehabt und letztendlich unser Ziel Play-offs verfehlt“, sagt Leibenath. „In der Konsequenz ist eine Trennung daher der richtige Schritt.“
Der 35-Jährige sieht die zwei Jahre bei den Dragons dennoch positiv: „Ich danke Marko Beens und der Familie Kollmann für ihr außergewöhnliches Vertrauen. Ebenfalls danke ich meinen beiden Co-Trainern Ralf Rehberger und James Duncan sowie allen anderen Mitarbeitern für die hervorragende Zusammenarbeit. Außerdem danke ich den Fans, die mich in Quakenbrück sehr herzlich aufgenommen haben.“
Beens betont: „Diese Entscheidung ist uns allen schwer gefallen. Die Zusammenarbeit mit Thorsten Leibenath war menschlich immer angenehm und sicher ist er auch ein fachlich kompetenter Trainer. Doch die sportlichen Vorgaben wurden nicht erfüllt.“
Also - ein lange erwarteter Schritt. Nun wartet Beens vermutlich die Play-offs in ganz Europa ab, ehe der Neue präsentiert wird. (PA/P.V.)