Jugendmeisterschaften in Regensburg LG Osnabrück Osnabrücker Leichtathleten
Osnabrück - Von Regensburg nach Dessau
24. August 2010 | 10:24Osnabrück. Letzte Ausfahrt Dessau - nach Berlin (Norddeutsche Meisterschaft Männer), Braunschweig (Deutsche Meisterschaft Männer), Ulm (DM Jugend) und Regensburg (DM Junioren) ist an diesem Wochenende das sachsen-anhaltinische Dessau Ziel der Leichtathleten. Im nach dem Motorsportler Paul Greifzu benannten Stadion geht es um die norddeutschen Titel der Jugend A (18/19 Jahre) und der Schüler/-innen A (14/15 Jahre).
Osnabrück. Letzte Ausfahrt Dessau - nach Berlin (Norddeutsche Meisterschaft Männer), Braunschweig (Deutsche Meisterschaft Männer), Ulm (DM Jugend) und Regensburg (DM Junioren) ist an diesem Wochenende das sachsen-anhaltinische Dessau Ziel der Leichtathleten. Im nach dem Motorsportler Paul Greifzu benannten Stadion geht es um die norddeutschen Titel der Jugend A (18/19 Jahre) und der Schüler/-innen A (14/15 Jahre).
Mit zwölf Aktiven stellt die LG Osnabrück den Großteil der Starter aus der Region Osnabrück. Daneben sind der SV Quitt Ankum, der TuS Bersenbrück und der OTB mit je einem Starter vertreten.
Nach den Vorleistungen haben die Sprinter der LG mit Matthias Wilke (100 m, 200 m) und Jascha Bahlmann (400 m, 400 m Hürden) sowie dem 4 x 100 m-Quartett (außerdem Jesse Okpure, Marvin Thust und Felix Nieberg) als Titelverteidiger gute Chancen auf Edelmetall. Kristin Schulte-Südhoff (SV Quitt Ankum) als Landesmeisterin über 60 m in der Halle sollte bei den 15-jährigen Mädchen um den 100 m-Titel mitsprinten. Außenseiterchancen rechnen sich die Mittelstreckler um DM-Teilnehmer Marvin Dierker (LG Osnabrück) über 800 m und 1500 m aus.
Rückblick: Drei Starts, dreimal der Einzug ins Finale, das Ergebnis der Osnabrücker Teilnehmer bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Regensburg hätte kaum besser ausfallen können.
Für den Höhepunkt sorgte einmal mehr der herausragende Osnabrücker Leichtathlet der letzten Jahre. Souverän qualifizierte sich Patrick Jochmann (LG Osnabrück) in 10,74 sec für das 100 m-Finale. Dort gab es nach 10,79 sec Platz fünf und den inoffiziellen Titel des Stadtmeisters. Alwin Flohr, Osnabrücker im Trikot des TV Wattenscheid, griff sich nach 70 m an den Oberschenkel und schied aus.
Offensichtlich eine Vorsichtsmaßnahme, denn am Folgetag führte Flohr als Startläufer sein Team zum Deutschen Meistertitel über 4 x 100 m. Diesmal mussten die Osnabrücker kampflos zuschauen – Christian Röwekamp hatte sich im Vorlauf einen Muskelfaserriss zugezogen, Patrick brach sich auf dem Rückweg von seiner Siegerehrung an einer Betonkante unglücklich den kleinen Zeh. Dabei hatte man im Vorlauf mit glänzenden 41,95 sec. (Platz 18 der deutschen Bestenliste) im dritten Rennen binnen sechs Wochen die dritte Bestzeit erzielt.
Alina Koop vertrat in Regensburg die Farben des OTB. Im Vorlauf über 400 m überzeugte sie mit der Jahresbestzeit von 57,02 sec. Im Endlauf steigerte Alina überraschend ihre persönliche Bestzeit auf auf 56,66 sec., die Platz 11 bedeutete. (PA)