Baustofflogistik privates Autobahnprojekt in Dänemark Sievert Handel Transporte GmbH
Lengerich - Vorfahrt für den kombinierten Verkehr
13. Juli 2010 | 09:57Lengerich. Die Sievert Handel Transporte GmbH erhält den Zuschlag für das erste private Autobahnprojekt in Dänemark. Bis Mitte des nächsten Jahres wird das Unternehmen mit Hauptsitz in Lengerich über sein Tochterunternehmen i4 Transportation GmbH & Co. KG (i4T) die komplette Baustofflogistik des Projektes verantworten.
Lengerich. Die Sievert Handel Transporte GmbH erhält den Zuschlag für das erste private Autobahnprojekt in Dänemark. Bis Mitte des nächsten Jahres wird das Unternehmen mit Hauptsitz in Lengerich über sein Tochterunternehmen i4 Transportation GmbH & Co. KG (i4T) die komplette Baustofflogistik des Projektes verantworten.
Den Schwerpunkt bildet die grenzüberschreitende Anlieferung von 50000 Tonnen Zement sowie 60000 Tonnen Kalk per Zug und Lkw. Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung hatte das zuständige Verkehrsministeriumvor allem eine intermodale Logistiklösung favorisiert und nach einem entsprechenden Betreiberkonsortium gesucht.
„Neben den wirtschaftlichen und fachlichen Voraussetzungen haben wir vor allem die Logistikkonzepte der jeweiligen Bewerber geprüft“, sagt Michael Boesen, der als Projektleiter des dänischen Verkehrsministeriums für die Ausschreibung der neuen Autobahntrasse zuständig war. Um bei der Öffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) neue Maßstäbe in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit zu setzen, hatten Boesen und seine Kollegen besonderen Wert auf die CO2-Bilanz des Projektes gelegt.
Es sollte von Anfang an deutlich werden, dass es beim Bau der 25 Kilometer langen Trasse nicht nur um den grünen Anstrich von Leitplanken oder Ausgleichflächen für Amphibien geht. Nach Prüfung der Bewerbungen erhielt die Kliplev Motorway Group (KMG) den Zuschlag für das Gesamtprojekt.
Für Alexander Kanovsky, technischer Direktor der KMG, war es ein weiter Weg bis zum Auftrag: „Bereits in der Projektierungsphase haben wir uns darauf konzentriert, die Belastungen für die Umwelt auf ein Minimum zu reduzieren sowie eine transparente CO2-Bilanz vorzulegen.“ Es sei daher von Anfang an klar gewesen, dass intermodale Transportlösungen den Vorzug vor reinen Straßentransporten bekommen sollten.
Eine zentrale Aufgabe habe deswegen darin bestanden, einen Logistikdienstleister zu finden, der über ausreichend Erfahrung mit Großprojekten verfügt sowie den Vor- und Nachlauf der intermodalen Transporte intelligent organisieren kann.
Bereits in der Planungsphase hatte sich die KMG daher für die i4T mit Sitz in Mannheim entschieden.
(PA)